Über Fringes

FRINGES [frindʒs]
Fransen, Ränder, Randbezirke

Welcome To The Fringes
Oder: Wie die Ränder das Zentrum fanden. 

Fransen, Ränder, Randbezirke
Manchmal genügen wenige Jahre bis eine Idee ihren Weg in den Hauptstrom einer Kultur findet. Und manchmal dauert es Jahrzehnte. Willkommen zu den Randbezirken der Musik! 

Vorbemerkung

„Tuchfühlung“ ist ein Wort, dass man selten hört, es ist uns beinahe schon abhanden gekommen. Die „Fringe“ Konzerte gehen auf Tuchfühlung mit dem, was musikalisch aufblüht in Europa. Sowohl Klassik als auch die populären Stile von Jazz bis Worldmusic verschmelzen auf eine vor wenigen Jahren noch nicht vorstellbaren Weise. Weniger zur Freude der Puristen doch sehr zur Freude des Publikums zeigt sich eine „Avantgarde“ der Musizierfreude und Lebenslust, eine Rückkehr zu dem, was Musik ausmachen sollte.

Wenn die Band Donauwellenreiter rund um Sängerin und Geigerin Maria Craffonara die Minimalistik für sich entdeckt, das Adamas Quartett ein größeres Ensemble gründet um neue Bereiche des Repertoires zu erforschen und um variierende Besetzungen in einem Konzert möglich zu machen oder wenn Sängerin und Instrumentalistin Golnar Shahyar sich mit Singer-Songwriting einen Musikstil aneignet, der ihr in ihrer Jugend in Teheran noch unbekannt war, dann zeigt sich, dass alle am selben Stoff arbeiten: Musik muss sich immer wieder neu erfinden um lebendig zu bleiben. Die Musik der Welt wird eine Kultur der Begegnung sein, oder sie wird nicht sein.

Helmut Jasbar, 2019

Simsa Fünf versus
Ángela Tröndle & Pippo Corvino Quintett

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