Loibner, Jasbar, Schwarz

Bei den Fringes in the MuTh geht das Publikum auf Tuchfühlung mit dem, was musikalisch aufblüht in Europa. Sowohl Klassik als auch die populären Stile von Jazz und Weltmusik verschmelzen auf eine Weise, die Genrebezeichnungen obsolet werden lässt. Jeder „Fringes“-Abend ist ein Doppelkonzert – ein Ensemble gestaltet das Programm vor, ein anderes nach der Pause. So werden an vier Abenden insgesamt acht verschiedene Ensembles aufspielen, die alle für eine neue „Avantgarde“ der Musizierfreude und Lebenslust stehen.

                      Mo 2. März 2020   19:30 – 21:30 Uhr

Bis zu seinem 20. Lebensjahr spielte Matthias Loibner vor allem Klavier, Gitarre und Posaune. An der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Graz studierte er einige Semester klassische Komposition, Jazzkomposition sowie Chor- und Orchesterleitung. Als es ihm auf der hier zu eng wurde, kehrte er der Uni den Rücken, gründet die Volksmusikgruppe „Wullaza“, später die experimentelle Folk-Gruppe „Deishovida“. Irgendwann fiel ihm eine Drehleier in die Hände. Weil es keine Lehrer gab,

brachte er sich das Spielen selbst bei. Heute ist er einer von fünf professionellen Hurdy Gurdy-Spielern weltweit. Stilistisch reicht Loibners Repertoire von französischem Barock über experimentellem Folk, World- und Ethnomusik bis hin zu Gypsy-Jazz vom Balkan, experimenteller Musik und Elektronik. 2009 arrangierte der Drehleiervirtuose Schuberts Liederzyklus „Die Winterreise“ für Gesang und Drehleier, außerdem ist er im Bereich Film- und Theatermusik unterwegs.

„I am not a musician, 
I am an observer of human moods and sentiments. 
Since I do not trust words 
and can not paint 
I use my music in order to tell my observations.“
(Matthias Loibner)

Helmut Jasbar ist Journalist, Gitarrist, Komponist, eine der Stimmen auf Ö1 und außerdem Kurator unserer Konzertreihe „Welcome to the Fringes“. Am 2. März steht er selbst auf der Bühne und musiziert mit den Kollegen Loibner und Schwarz.

„ENERGIE, SOUND UND ZUSAMMENHALT“
(Judith Schwarz)

© Moers Festival 2019

Judith Schwarz kommt aus einer Musikerfamilie – ihre Mutter ist Kontrabassistin und ihr Vater Jazzpianist. Mit Fünf bekam sie zu Weihnachten ein Schlagzeug geschenkt, mit 14 beginnt sie darauf Jazz zu spielen. Nach Studien in Linz und Basel. Zurück in Wien
gründete Judith Schwarz gemeinsam mit Lisa Hofmaninger (Sopransaxofon, Bassklarinette) und

Judith Ferstl (Kontrabass) die Band „Chuffdrone“, ist Teil des 13-köpfigen Bandkollektivs „Little Rosies Kindergarten“, spielt in den Trios „First Gig Never Happened“ und „Go ask Alice“ und ist die eine Hälfte des Duos „Hofmanninger/Schwarz“. An der Wiener Burg übernahm Judith Schwarz die musikalische Gestaltung für die Inszenierung von Klaus Manns „Mephisto“.

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