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Welcome to the Fringes #2

Eröffnet haben Simsa Fünf mit einer musikalischen Reise von Barcelona nach Berlin, von den österreichischen Alpen ins finnische Hinterland. Schön war es mit euch!

Wir bedanken uns an bei Gregor Cizek-Graf für die schönen Fotos!

Ángela Tröndle & Pippo Corvion Quintett live am 5.11.2019. Zu hören gab es einen intensiven Schauer nach dem anderen mit sphärischen Klängen aus dem Album »Getting Out of the Envelopes«.

Frisch aus dem Proberaum: Simsa Fünf.

Florian Sighartner, Violine

»Wie bist du zur Musik gekommen?« 
In der Familie machen alle Musik, von klein auf, es führte kein Weg dran vorbei.
»Was ist das besondere an der Musik von Simsa Fünf?«
Die Stücke sind wie Erzählungen oder Geschichten. Oft ist die Musik ganz einfach aber sehr wirkungsvoll. Es gibt viel Freiraum für Gestaltung.
»Welchen Musiker hättest du gerne persönlich getroffen?« 
Bud Spencer.
»Dein Lieblingsort?« 
Mein Bett und der SIMSA5-Probekeller.
»Was macht dir gute Laune? «
Gutes Essen beim Thai oder beim Vietnamesen.
»Simsa 5 in 3 Worten«
Simsa, Fünf, geil.
»Wie bist du in 3 Worten«
Jung, dynamisch, faul.
»Was hat Wien, was andere Städte nicht haben?«  
Brunnenmarkt, Thairestaurant Mamamon.
»Was machst du an einem freien Tag?«
Lange schlafen.

Als wir bei Ángela Tröndle und Pippo Corvino zu Besuch waren, hatten die beiden die spontane Idee, einen Song für uns zu performen. Draußen war es diesig und kalt – das ideale Wetter für „Now autumn has come“. Wir haben uns also zusammengepackt und sind hinunter zum Wienfluss spaziert. Entstanden ist dieser wundervolle musikalische Moment, inmitten in der herbstlich eingefärbten Natur…

Auszug: Interview mit Ángela Tröndle

»Wolltest du immer schon Jazz machen?«
Die Musik, die ich aktuell mache, die sich in vielen Phasen im Laufe meines Lebens entwickelt hat, würde ich nicht als Jazz bezeichnen. Ich kann jedoch rückblickend sagen, dass, als ich begonnen habe, mich mit Jazz zu beschäftigen und dies in meinen Studien zu vertiefen, bald der Wunsch aufkam, eigene Musik zu schreiben und zu singen; das passierte anfangs noch in einer sehr Jazz-geprägten Klangsprache. Je weiter mein Studienabschluss wegrückte, desto mehr bewegte ich mich weg von dieser Klangästhetik und entwickelte meinen eigenen Klang.

»Wie würdest du eure Musik beschreiben?«
(Unsere) Musik in Worte zu fassen finde ich immer schwer bis nicht machbar. Ich kann darüber sprechen, was ich in meinen Texten erzähle (Beschreibung von persönlichen Orten, Alltagsbeobachtungen, Verarbeitung von besonders intensiven Erlebnissen), ich kann erzählen, welche Musik mich in den vergangenen Jahren begleitet und auch beeinflusst hat (sehr vieles… von manchen Klängen der Klassik über Jazz bis hin zu ausgewählter Popmusik), … wo meine Musik stilistisch jedoch einzuordnen ist, möchte ich den Zuhörern selber überlassen, da ich keine Freundin von Kategorisierungen bin. Ich genieße es sehr, beim Singen, Spielen und Komponieren komplett ich selbst sein zu können; das kann ich auch im Zusammenspiel mit Pippo und dem Quintett ausleben.

»Wie lang dauert es einen Song zu schreiben?«
Das hängt wohl davon ab, wer diesen Song schreibt… welcher Typ Musiker es ist, welche musikalische Vorbildung er hat, wie viel Zeit ihm zur Verfügung steht…Bei mir ist das sehr unterschiedlich… manchmal inspiriert oder beschäftigt mich ein Erlebnis so sehr, dass ich mich kurz darauf hinsetze um es musikalisch zu verarbeiten, da kann es dann schon mal passieren, dass ich ein paar Stunden später einen fertigen Song habe. Das ist jedoch die Ausnahme, meistens ist es ein längerer Prozess, bei dem ich sowohl an Musik als auch an den Lyrics so lange feile, bis mir die Komposition als Ganzes stimmig vorkommt.

Simsa Fünf sind, wie es der Name schon verrät, ein Quintett. Weil aber Carles, Andrej und Heimo bei unserem Termin im MuTh verhindert waren, haben sich Band-Leader Sebastian und Geiger Florian eine, sagen wir mal, reicht eigenwillige Vorstellungsrunde einfallen lassen. Es hat übrigens ein Weilchen gedauert, bis der Clip fertig war. Warum? Weil wir uns vor Lachen nicht mehr halten konnten und immer wieder neu anfangen mussten.

SIMSA FÜNF: Andrej Prozorov
Andrej Prozorov wurde in Odessa (Ukraine) geboren und verließ seine Heimatstadt nachdem der mit dem Musikstudium fertig war. Später, auf einer seiner Tourneen, begegnete er dem legendären Pianisten Rudi Wilfer, der ihn nach Wien brachte. Seit 2005 tourt Andrei quer durch Europa, meistens mit „Fatima Spar and the Freedom Fries“, und spielt in unterschiedlichen Formationen der Wiener Jazz- Szene mit.
SIMSA FÜNF: Carles Muñoz Camarero
Carles Muñoz Camarero wurde in Barcelona geboren und kam der Liebe wegen nach Wien. Er liebt Norwegen, empfiehlt gestressten Menschen eine Smartphonediät und spielt neben Jazz auch Folk, Pop, Filmmusik und Klassik. An der Musik von Simsa Fünf schätzt er, dass sie der perfekte Kompromiss ist, zwischen allen unterschiedlichen Musikwelten, aus denen die Fünf ursprünglich stammen. „Unsere Musik ruft klare Bilder ins Gedächtnis. Das liebe ich ganz besonders“.

Pippo Corvino & Ángela Tröndle lernten sich im Netz kennen. Dort fingen sie an, gemeinsam Musik zu machen. Als sie sich nach mehreren Wochen endlich auch persönlich trafen, funkte es sofort. Mittlerweile sind die beiden auch privat ein Paar und haben einen kleinen Sohn.

Auszug: Interview mit Pippo Corvino

»How did you get into music?«
Music has been present in my family even though I do not really come from a musician’s family. My parents told me that I started listening to music on my own at the age of four; taking a CD from a shelve myself, putting it in a CD player and sitting in front of the speakers until the whole album is over. My father had a decent collection of records at home, mostly rock music and that was a fine sum of musical content for me to start with. At the age of six or seven, I got a small toy synthesizer for my birthday. My father explained me the names of all those keys, showed me that the same scale of 12 tones always comes again and again and then I started figuring on my own how to build chords and very soon I did my first transcriptions of Pink Floyd. At the age of eight, I started my classical music education at the elementary music school and took a classical guitar as my main instrument.

»How long does it take to write a song?«
As much as I am able to observe myself while working, I would say that a process of writing a piece of music has many stages. It always starts with an idea, a very short musical thought that you hear in your head or it simply flies out as a first sound when you grab your instrument. These ideas come suddenly and very fast but they are nothing more than a beginning – a title of an empty book. Now, to bring out and shape a story worth telling about sometimes takes only several hours and sometimes it may take weeks, months, even years…

»Can you describe your music in a few words?«
I do not really describe the music – I write music because I am not able to describe many things.

»How long does it take to write a song?«
As much as I am able to observe myself while working, I would say that a process of writing a piece of music has many stages. It always starts with an idea, a very short musical thought that you hear in your head or it simply flies out as a first sound when you grab your instrument. These ideas come suddenly and very fast but they are nothing more than a beginning – a title of an empty book. Now, to bring out and shape a story worth telling about sometimes takes only several hours and sometimes it may take weeks, months, even years…

Florian Sighartner und der Aufzug…


The Bridge – Sebastian Simsa

Der Song ist eine Hommage an die Musik des finnischen Akkordeonisten Markku Lepistö. Besonders inspiriert von dessen Stück „Silta“ (Die Brücke) das Lepistö seinem Großvater und der kleinen Steinbrücke gewidmet hat, die dieser vor vielen Jahren in dem kleinen Heimatort gebaut hat.


Kick-off Konzert der Fringes-Reihe

Was für ein Auftakt! So stimmungsvoll war unser Kick-off Konzert der “Fringes”-Konzertreihe am 9. Oktober. Zuerst gab es Jazz made in Austria mit der Band Memplex, die dem Publikum mit Songs aus ihrem Album “Lawn of Love” ordentlich einheizten. Nach der Pause sorgen Golnar Shahyar, Mahan Mirarab und Amir Wahba mit ihrem virtuosen Mix aus Jazz, traditionellen Klängen des Iran, Klassik, sowie afrikanischen und südamerikanischen Grooves für magische Momente.

Wir bedanken uns an bei Reza Maleki für die tollen Fotos!


Golnar Shahyar, Mahan Mirarab und Amir Wahba jammen eine Runde im Café Siebenstern.

Dürfen wir vorstellen? Das sind die Jungs von Mempelx:
Werner Zangerle, Niki Dolp, Walter Singer, Philipp Jagschitz und Mario Rom.

Im Anschluss an die Probesession im WUK haben wir mit Philipp Jagschitz, Walter Singer und Niki Dolp einen kleinen Wordrap gemacht.

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